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Hans J. Bär

Hans J. Bär, geboren 1927 in Zürich, wuchs in Zürich und New York auf. Nach dem Ingenieur-Studium an der Lehigh University in Bethlehem (PA) und einem Zusatzstudium in National- ökonomie an der New York University, einer Master-Arbeit über “The Banking System of Switzerland”, trat er 1947 in die Bank Julius Bär ein und wurde 1960 Partner.

Nach der Umwandlung der Privatbank in eine Publikums- gesellschaft im Jahre 1974 wurde Hans J. Bär Mitglied der Geschäftsleitung und übernahm nach dem Rücktritt seines Cousins Nicolas Bär das Präsidium des Verwaltungsrates, das er 1997 abgab.

1973 bis 1976 präsidierte Hans J. Bär die Swiss American Chamber of Commerce, und von 1982 bis 1992 war er Präsident der Tonhalle-Gesellschaft. Hans J. Bär half die Swiss Banking School zu gründen, war Gründerpräsident der neuen Zürcher Festspiele und fand mit der Idee der Volcker-Kommission einen Ausweg aus der Krise der nachrichtenlosen Vermögen, die der Schweiz Ende der neunziger Jahre schwer zu schaffen machte.

1993 begründete Hans J. Bär die Bär-Kaelin Stiftung zur Förderung von Kultur und Kunst, zur Unterstützung medizinischer Forschung und Projekte sowie Förderung der Wissenschaft und Lehre im Bereich Ökonomie. 2011 wird die Bär-Kaelin Stiftung aufgelöst. Die Mittel fliessen u.a. in den Bär-Kaelin Fonds der Zürcher Festspielstiftung.

Hans Bär war mit Ilse Bär-Kaelin (1920-2002) verheiratet und ist am 21. März 2011 in Zürich verstorben.