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Festspielpreis 2011 für
Matti Salminen

Mit dem Zürcher Festspielpreis 2011 wird ein Sänger geehrt, der seit über 40 Jahren auf der Bühne steht und sich beinahe ebenso lang der Zuneigung des Zürcher Publikums erfreut. Der Zürcher Festspielpreis wird von der Bär-Kaelin Stiftung ermöglicht, die sich in der Förderung von Kunst und Kultur engagiert. Matti Salminen singt während der Zürcher Festspiele in «Parsifal» den Gurnemanz.

Matti Salminen

1972 trat der finnische Bass Matti Salminen erstmals als Sarastro am Opernhaus auf und hat allein diese Partie in nicht weniger als drei Neuinszenierungen an der Zürcher Oper gesungen. Seit 1984/85 ist er hier Ensemblemitglied, was ihn nicht hindert, auf den grossen Bühnen der Welt präsent zu sein, angefangen von den Bayreuther Festspielen bis hin zum Festival von Savonlinna in seiner Heimat. Von Monteverdis Seneca über die grossen Mozartpartien, Beethovens Rocco, Webers Kaspar, Verdis König Philipp, Mussorgskis Boris Godunow, Tschaikowskis Fürst Gremin bis hin zur Uraufführung neuer Werke (so etwa Rautavaaras «Rasputin») – und natürlich immer wieder Wagner: Der «Ring», Daland, Gurnemanz, König Marke… Unvergesslich und unvergleichlich wie Matti Salminen in den Tristan-Aufführungen der letzten Jahre am Ende des zweiten Aktes zum Zentrum des ganzen Abends wird. Der ob der Treuelosigkeit bis ins Mark erschütterte König Marke erschüttert auch uns, die ergriffenen Zuschauer. Wie viele Farben das Schwarz seiner Stimme hervorbringen kann! Gepaart mit seiner markanten Bühnenerscheinung und der stets intelligenten, unverwechselbaren Rollengestaltung ist Matti Salminen den grossen Regisseuren und Dirigenten immer wieder ein unschätzbarer Partner.

Preisübergabe:
Sonntag, 3. Juli 2011
Opernhaus Zürich
Bilder der Preisübergabe

Über Matti Salminen:
Matti Salminen in Wikipedia